Spezifische Energie
Die Größe ist Energie pro Masse. Verdoppelt sich V, vervierfacht sich eₖ. Sie ist keine Aussage über verfügbaren Treibstoff oder Antriebsreserve.
Energie & Krümmung
K01 übersetzte Machzahl in Geschwindigkeit. K02 trennt nun Kurvenbedarf von physikalisch verfügbarer Steuerautorität. Die spezifische kinetische Energie wächst mit V²; zugleich hängt aerodynamisch verfügbare Querbeschleunigung über q=½ρV² vom Zustand ab. Ein HCM besitzt zusätzlich einen kontinuierlichen Leistungsterm, der den aerodynamischen Energieverlust teilweise kompensieren kann.
Lernziel
Für einen konstanten Betrag der Geschwindigkeit gilt eₖ=V²/2. Die Geometrie fordert für einen Radius R eine Querbeschleunigung a⊥=V²/R. Rev1 ergänzt die andere Seite: aerodynamisch verfügbar ist zunächst a⊥,aero=qSCL/m mit q=½ρ(h)V²; zusätzlich können Struktur-, Thermik- und Energiebudgets enger sein. Das Lab verwendet deshalb eine ausdrücklich synthetische normierte Authority-Hülle und kappt den angeforderten Wert an dieser Hülle.
Die Größe ist Energie pro Masse. Verdoppelt sich V, vervierfacht sich eₖ. Sie ist keine Aussage über verfügbaren Treibstoff oder Antriebsreserve.
Bei gleicher Normalbeschleunigung wächst der Radius quadratisch mit der Geschwindigkeit. Die Bahn wird geometrisch „steifer“.
Der verlangte Kurvenzustand wird nur mit aused=min(ademand,aavail) fortgeschrieben. Die Hülle ist dimensionslos und nicht systemspezifisch.
K01 → K02
K01 liefert die reale Geschwindigkeit. K02 verwendet sie als Eingangsgröße für Energie und Krümmung. K03 wird anschließend untersuchen, warum bereits kleine Winkeländerungen über große Distanzen große laterale Abweichungen erzeugen können.
Interactive lab
Das Lab übernimmt V=M√(γRT), interpretiert aₙ nun aber als demand. Ein synthetischer Höhen-/Geschwindigkeitszustand erzeugt eine verfügbare Authority-Hülle; nur der zulässige Anteil bestimmt die Kreisbogengeometrie. Parallel zeigt ein normierter Leistungsterm die strukturelle HCM-Energiebilanz.
Interpretation
Bei festem aₙ wachsen eₖ und R mit V², während die Drehrate mit 1/V fällt. Rev1 koppelt diese Geometrie nun an eine zustandsabhängige Authority-Hülle und einen separaten HCM-Leistungsterm.
Systemische Konsequenz
Die spezifische kinetische Energie skaliert mit V². Kleine relative Geschwindigkeitsänderungen werden dadurch energetisch überproportional relevant.
Bei derselben Normalbeschleunigung skaliert auch der Kurvenradius mit V². Eine hohe Translationsgeschwindigkeit kann daher mit einer vergleichsweise langsamen Richtungsänderung einhergehen.
K03 isoliert anschließend die Geometrie kleiner Richtungswinkel: Selbst wenn Δψ klein bleibt, kann der laterale Versatz über große Strecken erheblich werden.